Erneuerung im Bestand - Strategieentwicklung für Wohnungsmodernisierung und Wohnumfeldverbesserung
Hinterhofgestaltung/ Fassadenbegrünung
Immissionsschutz
Stadtteilorientierte Mieter- und Wohnanpassungsberatung
ZIEL: Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldqualität und Erhalt preiswerten Wohnraums
STAND: Ältere Bausubstanz, z.T. schlechte Ausstattung, hoher Verdichtungsgrad, Konzentration benachteiligter Bevölkerungsgruppen, kleinteilige Eigentumsstrukturen - dies sind die Faktoren, die die Wohnsituation im Stadtteil prägen. Um differenziert und effektiv das Ziel einer Verbesserung der Wohnsituation zu erreichen, wurde im Oktober eine Arbeitsgruppe mit Organisationen der Wohnungswirtschaft (z.B. Haus und Grund, Arbeitsgemeinschaft Wuppertaler Wohnungsunternehmen, Stadt Wuppertal, Abteilung Bauförderung und Wohnen u.a.) gebildet und eine Studie zur Wohnungs- und Wohnumfeldsituation in Auftrag gegeben. Die Studie wird Ende November 2001 vorgelegt. Sie basiert auf Eigentümer- und Bewohnerbefragungen, Expertengesprächen und Auswertungen bereits vorhandenen Materials und resultiert in Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse werden im Januar 2002 insbesondere mit den Eigentümern diskutiert, um diese aktiv in den Erneuerungsprozess einzubinden.
ZIEL: Erhöhung der Attraktivität der Wohnsituation und Verbesserung des Kleinklimas im Stadtteil
STAND: In der Stuttbergstr. wurde beispielhaft eine Fassaden- und Hofbegrünung gefördert. Fördermittel für weitere Maßnahmen sind beantragt und die entsprechenden Mittel in den Haushaltsplanentwurf 2002/03 eingebracht. Ressort 105 wird Förderrichtlinien erarbeiten. Bei entsprechend positiven Entscheidungen im Rat der Stadt und im Ministerium kann die Förderung solcher Maßnahmen in 2002 beginnen.
ZIEL: Verbesserung des Mikroklimas, Verringerung der Luftschadstoff- und Lärmemissionen im Quartier
STAND: Laut Schadstoffmeßwerten ist die Luftbelastung im Stadtteil Ostersbaum überdurchschnittlich hoch. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wurde eine Liste von Handlungsmöglichkeiten eruiert, die noch konkretisiert werden muss.
ZIEL: Stabilisierung der nachbarschaftlichen Strukturen, Vermeidung der Verdrängung älterer, langjährig ansässiger BewohnerInnen
STAND: Der Deutsche Mieterschutzbund bietet bereits Beratung im Stadtteil an. Eine Wohnanpassungsberatung erfolgt nach Bedarf durch die Beratungsstelle des DPWV. Im Rahmen der Strategieentwicklung für Woh-nungs- und Wohnumfeldmodernisierung soll dieses Thema aufgegriffen werden.
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