Aufbereitung von Gewerbebauten und Erschließung von Flächen
Nutzung des denkmalgeschützten Huppertsberggebäudes
Ausbildungsplätze/ Ausbildungsverbünde
Einbindung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Stadtteilprojekte
Förderung der lokalen Ökonomie
Jugendberufscoach
Qualifizierungsbüro Ostersbaum
ZIEL: Aktivierung brachliegender Flächen/Gebäude im Stadtteil und ggf. Ansiedlung neuer Gewerbetreibender zur Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze
STAND: Zur Zeit sind zwei Vorhaben in unterschiedlichen Stadien (siehe Bunker und Huppertsberg-Fabrik).
ZIEL: Das leerstehende - unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Huppertsbergfabrik soll einer ökonomischen tragfähigen Nutzung zuge-führt werden.
STAND: Im Kontext der Überlegungen zur Nutzung haben sich drei private Investoren gefunden, die das Gebäude erwerben wollen. Sie bemühen sich ein Konzept "Startpunkt" umzusetzen, bei der neben der Nutzung durch gewerbliche Betriebe und gemeinnützige Organisationen (alle aus dem Bereich Musik/Medien) alle Nutzer verpflichtet werden sollen, einen Teil ihrer Arbeitskraft, Flächen und Ausrüstung für stadtteilorientierte Projekte im Bereich der Qualifizierung und sozio-kultureller Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Das Projekt strebt an, über das Landesprogramm "Initiative ergreifen" gefördert zu werden. Hier sind aktuell noch schwierige fördertechnische Fragen zu klären.
ZIEL: Unterstützung zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze im Stadtteil
STAND: Im Rahmen der Förderung der lokalen Ökonomie wurde mit der Initiierung von enger Zusammenarbeit zwischen Firmen im Stadtteil und der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule begonnen.
Langfristig sollen hier direkte Kontakte zwischen im Stadtteil ansässigen Firmen und der Schule aufgebaut werden, um Praktika - und ggf. Ausbildungsplätze für die SchülerInnen der Gesamtschule zu erschließen.
ZIEL: Beschäftigungsförderung und Qualifizierung, Verbesserung des einfachen Dienstleistungsangebotes (z.B. Einkaufsdienste, Betreuung etc.) insbesondere für immobile Bevölkerungsgruppen im Stadtteil
STAND: In der Dienstleistungsagentur "Junger Service Ostersbaum" arbeiteten 15 arbeitslose junge Frauen, finanziert über das Arbeitsamt Wuppertal, Sofortprogramm der Bundesregierung für arbeitslose Jugendliche, und über das Programm "Hilfe zur Arbeit" der Stadt Wuppertal. Aufgrund einer Richtlinienänderung wurde die Zahl der Teilnehmerinnen im Juli 2001 auf 10 Frauen reduziert, obwohl die Zahl der Aufträge stetig angestiegen ist. Im ersten Halbjahr 2001 hat die Serviceagentur durchschnittlich ca. 300 Aufträge von StadtteilbewohnerInnen ausgeführt, was den Bedarf diese Angebots belegt. Das Projekt wurde bereits für die besonders gute Umsetzung der Ziele des Bundesprogrammes "Soziale Stadt" ausgezeichnet.
Im Qualifizierungsbereich für Garten - und Landschaftsbau sind zwei Beschäftigungsprojekte des Stadtbetriebes Weiterbildung zur Umgestaltung des Schulhofs der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule und zur Verschönerung der Treppen angesiedelt. Für den Umbau des Kirchengebäudes am Platz der Republik wurde bei der GESA eine AB-Maßnahme bewilligt.
ZIEL: Förderung vorhandener wirtschaftlicher Potenziale, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten bzw. zu schaffen
STAND: Ein Ergebnis der Studie zur lokalen Ökonomie vom Juli 1999 ist der Einsatz eines Unternehmensberaters im Stadtteil seit September 2000. Er unterstützt die Unternehmen bei der Lösung aller anliegenden Probleme (z.B. Betriebswirtschaft, Marketing, Qualifizierungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, Umsiedlung, Genehmigungsprobleme, Förderanträge etc.). Daneben hat er parallel zum Flohmarkt auf dem Platz der Republik im Juli 2001 einen orientalischen Markt mit vielen ausländischen Anbietern organisiert. Zur Fortführung der Arbeit wurde in Zusammenarbeit mit der TÜV-Akademie Rheinland und der Wuppertal GmbH ein neues Projekt beim Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie beantragt.
ZIEL: Beratung und Unterstützung von Jugendlichen bei der Suche und Bewerbung um einen Ausbildungsplatz
STAND: Seit ca. 2 Jahren ist im Bereich der Offenen Tür des Nachbarschaftsheimes ein Jugendberufscoach tätig, an den die Jugendlichen sich spontan mit allen Fragen zur Berufswegeplanung wenden können. Dieses Angebot wird intensiv beansprucht. Eine Ausweitung des Angebotes auf die Gesamtschule Else und das Internationale Kultur- und Begegnungszentrum Alte Feuerwache wäre wünschenswert, wenn die Finanzierung sichergestellt werden kann.
ZIEL: Einjährige Maßnahme zur Verbesserung der Eingliederungsfähigkeit Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt
STAND: Am 1.2.01 hat die Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Niederrhein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Wuppertal das Projekt "Freiwilliges soziales Trainingsjahr" begonnen. 25 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren werden hier individuell gefördert, in Schlüsselqualifikationen trainiert und über Praktika an den Arbeitsmarkt herangeführt.
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