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Stadtteilbüro - Handlungskonzept

II: Handlungsfeld Räume und Freiflächen

Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Räume"Patenschaften"
Einbindung von Baudenkmälern in die Umgebung
Gestaltung kleiner Frei- und Grünflächen
Inszenierung der Treppen
Spielflächen und weitere Erschließung im Schniewind`schen Park
Verkauf und Umbau des Hochbunkers am Platz der Republik
"Robin Shit"-Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung eines verträglichen Miteinanders von Hund und Mensch

Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Räume"Patenschaften"

ZIEL: Eigenverantwortliches Handeln der BewohnerInnen in Bezug auf Sauberkeit im Stadtteil, um eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität zu erreichen.
STAND: Mit der Aktivierung der Eigenverantwortung der BewohnerInnen wurde im Rahmen der Stadtteilkonferenz begonnen. 6 Einrichtungen haben bereits "Patenschaften" über ein Stück Stadtteil übernommen. Zusätzlich zur städtischen Säuberung werden von ihnen kleinere Verschmutzungen beseitigt bzw. größere Verschmutzungen oder Verwahrlosung beim Ordnungsamt gemeldet. In Kürze werden Schilder auf den Flächen montiert, die den Bewohnern zeigen, wer sich um die Flächen kümmert. Erneute Verunreinigungen sollen dadurch reduziert werden.

Einbindung von Baudenkmälern in die Umgebung

ZIEL: Instandsetzung und Nutzbarmachung für Zwecke des Stadtteils
STAND: Im Rahmen bereits laufender Projekte (Treppen und Nutzung Kirchengebäude) werden einzelne Denkmäler bereits einbezogen. Eine Vertiefung des Projektes ist nach Fertigstellung der Denkmalliste durch die Stadtverwaltung beabsichtigt.

Gestaltung kleiner Frei- und Grünflächen

ZIEL: Die kleinen Frei- und Grünflächen im Stadtteil (z.T. im öffentlichen, z.T. im privaten Besitz) sollen attraktiver gestaltet werden, um insgesamt das Erscheinungsbild des Stadtteils zu verbessern.
STAND: Die Planungen haben noch nicht begonnen. Siehe aber Projekt "Patenschaften".

Inszenierung der Treppen

ZIEL: Attraktivitätssteigerung der Treppen durch Wiedernutzbarmachung als kurze Wegeverbindungen sowie Beseitigung von Angsträumen oder das Beleben durch neue Nutzungen
STAND: Mit Hilfe von verschiedenen Events gelang es, viel Aufmerksamkeit der BewohnerInnen auf die Treppen zu lenken. "Lichterwege" wurde bereits zu einem jährlichen Stadtteilfest. Ein Konzept zur Treppengestaltung im Ostersbaum wurde erarbeitet und im Haushaltsplanentwurf eingebracht. Die Ausführungsplanung für die Preßburger Treppe wurde vergeben. Die Finanzmittel zur Sanierung der Treppen wurden beim Land beantragt. Eine Grundsäuberung und die Beseitigung einfacher Mängel auf den Treppen wird zur Zeit im Rahmen eines Beschäftigungsprojektes vorgenommen.

Spielflächen und weitere Erschließung im Schniewind`schen Park

ZIEL: Verbesserung des Angebots an Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche
STAND: Die baulichen Maßnahmen wurden bis auf einige Restarbeiten durch ein Beschäftigungsprojekt der VHS im September 2001 abgeschlossen. Das Landschaftsarchitekturbüro Hoff hatte die Bauleitung. Viele Menschen aus dem Stadtteil haben an der Gestaltung und Umsetzung mitgewirkt. Bereits 1998 wurden die BewohnerInnen an der Gestaltungsplanung beteiligt. Kinder aus dem Stadtteil haben Mosaikplatten gebaut, die in den Weg des Parks eingelassen wurden. Die Geschichte des Parks wurde von zwei Geschichtsforscherinnen aufgearbeitet und soll auf Schrifttafeln im Park präsentiert werden

Verkauf und Umbau des Hochbunkers am Platz der Republik

ZIEL: Nutzung des Bunkers für Gewerbe und/oder Wohnen unter Berücksichtigung des Umfeldes und der Bedürfnisse im Stadtteil.
STAND: Zur Zeit führt das Gebäudemanagement Verkaufsverhandlungen mit einem privaten Investor, der den Bunker für Wohn- und Gewerbezwecke umnutzen will und den freiwerdenden Platz (z.Zt. Gebäude des Nachbarschaftsheimes) behutsam umgestaltet.

"Robin Shit"-Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung eines verträglichen Miteinanders von Hund und Mensch

ZIEL: Entwicklung und modellhafte Erprobung eines Konzeptes, das zur nachhaltigen Veränderung im Verhalten von Hundebesitzer/innen und zur Reduzierung unangeleinter Hunde sowie der Hundekotbelastung führt; Schaffung positiver Lebensbedingungen für Hunde in hoch verdichteten Lebensräumen; Förderung der Akzeptanz der gesetzlichen Regelungen zur Hundehaltung in Wuppertal
STAND: Zur Zeit wird der Projektantrag im Rahmen der Stadtverwaltung erörtert. Angestrebt ist eine möglichst baldige Umsetzung in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Partnern der Verwaltung. Im Rahmen des Bürgerforums ist die Hundekotbelastung ebenfalls zentrales Thema geworden. Dort stehen die Themen Information und bessere Hundeauslaufflächen z.Z. im Vordergrund. Durch bürgernahe Aktionen soll die Anonymität der Hundebesitzer/innen verringert und die informelle soziale Kontrolle erhöht werden.

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