Ausgabestelle der Wuppertaler Tafel
Diverse Feste und Events zur Identitätssteigerung im Stadtteil
Geschichtswerkstatt
Sanierung u. Umzug des Nachbarschaftsheims
Sozialkulturelles Stadtteilmanagement
Stadtteilbüro
Stadtteilzeitung "Viertelstunde"
Stadtteilbuch
Stadtteilspiel "Wo ist Becker jr.?"
Internet
Bürgerforum Ostersbaum
Verstärkung des Angebotes an Sprachfördermaßnahmen
ZIEL: Die bedürftige Bevölkerung des Stadtteils wird durch das kostenlose Verteilen von Nahrungsmitteln unterstützt. Die vorher von der Tafel praktizierte Ausgabe von Nahrungsmitteln am Straßenrand wird beendet, um die damit einhergehende Verschmutzung der Umgebung zu vermeiden.
STAND: Das Projekt wurde in Kooperation zwischen dem Nachbarschaftsheim, der Wuppertaler Tafel und dem Jungen Service Ostersbaum im März 2000 gestartet. Zur Zeit nehmen im Durchschnitt ca. 60 Personen aus dem Stadtteil jede Woche die Möglichkeit wahr, für sich und ihre Familien hier kostenlos Nahrungsmittel erhalten zu können
ZIEL: Begegnung und Kommunikation der BewohnerInnen fördern, den Stadtteil erfahren , das Image des Stadtteils nach innen und außen auf-werten.
STAND: Spiel- und Sportfeste, Lichterwege, Einweihungsfeste, Treppenlauf und vieles andere an Aktivitäten haben bereits stattgefunden und/oder werden für das Folgejahr erneut geplant, um regelmäßig im Stadtteil att-raktive Angebote für alle Bevölkerungsgruppen zu machen. Viele Einrich-tungen im Stadtteil beteiligen sich regelmäßig an diesen Aktionen.
ZIEL: Aufarbeitung der Stadtteilgeschichte aus Sicht der BewohnerInnen zur Förderung der Identifikation
STAND: Die Volkshochschule Wuppertal organisiert seit 1999 die Geschichtswerkstatt Ostersbaum. Bereits 2000 fand eine Ausstellung mit Ergebnissen der Arbeit in der Thomaskirche an der Opphofer Str. statt. Im März 2001 war diese Ausstellung auch im Barmer Rathaus und anschließend in der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler (April/Mai) zu sehen. Derzeit beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit Kindheits- und Jugenderin-nerungen zwischen 1918 und dem Ende der 70-er Jahre aus dem Stadtteil.
Auch bei ihrem neuen Arbeitsfeld ist die Geschichtswerkstatt an der Ein-beziehung der Gruppen und Institutionen vor Ort interessiert.
ZIEL: Durch die Unterbringung des Nachbarschaftsheims in adäquaten Räumen soll das Angebot zentraler sozialer Dienstleistungen im Stadtteil an geeigneter Stelle gesichert werden.
STAND: Gemäß Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 7.03.2000 hat die Stadt das ehemalige Kirchengebäude am Platz der Republik für 1,35 Mio DM erworben. Am 10.09.2001 wurde der Überlassungsvertrag über 25 Jahre von der Stadt und dem Nachbarschaftsheim unterzeichnet. Das MSWKS fördert den Erwerb und Umbau des Gebäudes mit 2,2 Mio DM. Mit dem Umbau, bei dem u.a. ABM-Kräfte eingesetzt werden, wird jetzt begonnen. Im Herbst 2002 wird das Nachbarschaftsheim voraussichtlich umziehen. Anschließend werden die alten Gebäude abgerissen und die Fläche in die Umgestaltung des Bunkers eingebunden.
ZIEL: Konfliktprävention durch Förderung der Kommunikation zwischen Gruppen und Personen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters, Anregung der Eigeninitiative und Sensibilisierung für den eigenen Lebensraum
STAND: Die Stelle wurde am 15.11.99 besetzt. BewohnerInnen ausländischer Herkunft werden durch verschiedene Aktivitäten in den Stadtteilentwicklungsprozess eingebunden: Einrichtung eines türkischen Frauencafés im Stadtteilbüro mit wöchentlichen Treffen. Die Gruppe von ca. 15 Frauen beteiligt sich an vielen anderen Stadtteilaktivitäten (z.B. Festen, Konzerten). Es finden Diskussionen zu Themen wie Wohnzufriedenheit und Treppen statt. Organisation von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit anderen Institutionen für MigrantInnen zu den Themen Pflege, Arbeitslosigkeit, Leben im Alter, Elterninformationsveranstaltungen, etc.. Der Dialog zwischen der Moschee und anderen ortsansässigen Institutionen wurde verstärkt. Gemeinsam mit der Diakonie wurde ein Konzept zur Gründung einer türkischen Seniorengruppe in Anbindung an die Altentagesstätte des Nachbar-schaftsheims erstellt. Seit Mai trifft sich die Gruppe jeden Samstag. Neben eigenen Aktivitäten werden immer wieder gemeinsame Termine mit den BesucherInnen der AT organisiert. - Ausflug ins Freilichtmuseum 10.01., Teilnahme am Martinscafé mit einer Handarbeitsausstellung 11.01. Zur Förderung des interkulturellen Dialogs wird von Mai bis Dezember 2001 gemeinsam mit Unterwasser Fliegen e.V., der evangelischen Kirchengemeinde die Konzertreihe "Klangkosmos Weltmusik" monatlich durchgeführt. In Anbindung an die Konzerte finden Workshops mit den KünstlerInnen z.B. in Schulen oder in der AT statt, die den interkulturellen Austausch vertiefen und den TeilnehmerInnen neue Perspektiven eröffnen.
ZIEL: Koordination der Erneuerungsprojekte vor Ort, Information, Beteili-gung und Mitwirkung der BürgerInnen am Erneuerungsprozeß, Clearing-stelle für Anfragen der BewohnerInnen, Treffpunkt für BewohnerInnen, Gruppen und Initiativen im Stadtteil.
STAND: Seit Dezember 1998 stehen die Räume des Stadtteilbüros den BewohnerInnen, Vereinen u.a. als Treffpunkt zur Verfügung. Die Mitarbei-terinnen initiieren neue Projekte, beraten und informieren über den Stand der Erneuerungsprojekte. Sie organisieren und koordinieren Veranstaltun-gen und Beteiligungsaktionen, die die BewohnerInnen motivieren, am Er-neuerungsprozeß mitzuwirken (s. auch andere Projekte).
ZIEL: Informations- und Diskussionsforum für alle StadtteilbewohnerInnen
STAND: Die Zeitung erscheint mit einer Auflage von 5000 Stück vierteljährlich und wird kostenlos an die Haushalte verteilt. Die Redaktion besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, die vom sozialkulturellen Stadtteilmanagement redaktionell unterstützt werden. Die Viertelstunde wird ver-mehrt von Bewohnerinnen und Institutionen gelesen und als Veröffentlichungsmedium genutzt. Herausgeber ist das Stadtteilbüro.
Z
IEL: Förderung des Stadtteilimages und der Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Stadtteil.
STAND: "Arbeit und Leben DGB/VHS" gibt ein Buch über Menschen, Einrichtungen, Geschichte, Kultur und Aktivitäten im Stadtteil heraus, das Interesse für den Stadtteil wecken soll. Es enthält Artikel von verschiedenen Autoren, die im Ostersbaum leben oder arbeiten. Das Buch erscheint Ende November im Born-Verlag und wird für 7,5 Euro vertrieben.
ZIEL: Attraktive Form der Beschäftigung mit dem Stadtteil für Kinder und Jugendliche anregen.
ERGEBNIS: Produktion einer Spiel-CD mit dedektivischem Spielmodus in Zusammenarbeit mit SchülerInen der Gesamtschule Else und einer Künstlerin aus dem Stadtteil.
ZIEL: Veröffentlichung der Stadtteilaktivitäten, Einbindung der BewohnerInnen in die Arbeit mit diesem Medium und Informationsbörse rund um den Ostersbaum.
STAND: Durch Unterstützung des städt. Systemadministrators ist eine Homepage des Stadtteilprojektes entstanden, die stetig mit neuen Informationen aufgefüllt wird. Zudem entwickelt sich parallel die Gestaltung der Seite.
Vor allem in Bezug auf die Rubrik Aktuelles gibt es immer wieder Rückmeldungen.
http://www.wuppertal.de/
ZIEL: Diskussionsforum für alle StadtteilbewohnerInnen, Förderung von Engagement und Eigenverantwortlichkeit, Mitwirkung der BewohnerInnen am Erneuerungsprozess.
STAND: Seit März 2001 treffen sich jeden 1. Dienstag im Monat engagierte BürgerInnen, um über von ihnen selbst bestimmte Themen zu diskutieren und Problemlösungen zu finden. Verschönerung des Stadtteils, Pflege von Baumscheiben und Straßenbegleitgrün, Verschmutzung öffentlicher Flächen durch Hundekot und andere Themen beraten die Beteiligten. Das Stadtteilbüro hat das Forum initiiert und moderiert zur Zeit noch den Prozess.
ZIEL: Die Kommunikationsfähigkeit aller BewohnerInnen soll gefördert und erweitert werden, um ihnen eine Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen.
STAND: Die AG Sprache, bestehend aus VertreterInnen der Schulen, Kindertageseinrichtungen, dem WZZ, der VHS, der RAA und dem Sozialkulturellen Stadtteilmanagement, hat ein Sprachförderkonzept erarbeitet, in dem ein vielfältiges Angebot für die BewohnerInnen enthalten ist. Einige Konzeptbausteine werden bereits realisiert (Sprachkurse für Eltern, Stadtteilökologie, Informationsveranstaltungen zu lebensnahen Themen, Dichterlesungen etc.).
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