Was tun die Einrichtungen im Stadtteil?
Was tut die Stadt Wuppertal?
Und was machen beide gemeinsam?
Und welche Einrichtungen machen jetzt mit?
Immer wieder bemängeln Anwohner und AnwohnerInnen des Ostersbaum die zunehmende Verschmutzung und Verwahrlosung der öffentlichen Räume. Dem wollen die Einrichtungen am Ostersbaum gemeinsam durch Übernahme von Patenschaften "über ein Stück Stadtteil" entgegenwirken. In Partnerschaft mit den verantwortlichen städtischen Abteilungen soll so versucht werden, die durch das Stadtteilprojekt geförderte optische Aufwertung des Stadtteils zu verstärken.
Dabei übernehmen die Partner (Stadt und Einrichtungen) jeweils unterschiedliche Aufgaben:
Was tun die Einrichtungen im Stadtteil?
Bei einer Patenschaft übernimmt eine Einrichtung die Aufgabe, ein von Ihr bestimmtes öffentliches Grundstück regelmäßig auf Verunreinigungen zu überprüfen, kleinere Verunreinigungen ggf. selbst zu entfernen und größere Verunreinigungen den verantwortlichen städtischen oder sonstigen Stellen zu melden.
Wenn notwendig werden einzelne Bereiche auch von Unkraut befreit, Pflanzen bei längerer Trockenheit getränkt und ggf. notwendige Neuanpflanzungen im kleineren Rahmen selbst vorgenommen.
Falls Spielgeräte, Zäune oder Abfalleinrichtungen auf den betreuten Grundstücken defekt sind, bzw. zerstört oder entfernt wurden, melden die betreuenden Einrichtungen dies den verantwortlichen städtischen Stellen.
Bei Beobachtung von Drogenmißbrauch wird CleanStreet um Beseitigung des Drogenbestecks gebeten.
Was tut die Stadt Wuppertal?
Die Stadt Wuppertal arbeitet mit den Patenschaftseinrichtungen eng zusammen. Sie stellt Greifer und Mülltüten zur Sammlung von Verschmutzungen zur Verfügung und transportiert diesen ab. Im Rahmen des Stadtteilprojektes werden bei Bedarf weitere Reinigungsutensilien zur Verfügung gestellt (z.B. Kehrmaschine oder Müllcontainer). Im Rahmen ihrer Möglichkeiten beseitigt sie möglichst bald gemeldete gröbere Verunreinigungen.
Bei Bedarf berät Sie die Einrichtungen hinsichtlich der Pflege der von diesen übernommenen Grundstücke. Falls weitere Materialien zur Bepflanzung o. Ä. notwendig werden, werden diese Kosten im Rahmen des Stadtteilprojektes getragen. Die zuständigen Stellen der Verwaltung unterstützen und beraten die Einrichtungen bei der Beschaffung.
Defekt Spielgeräte, Zäune oder Abfallbehältnisse werden baldmöglichst entfernt und ersetzt.
Und was machen beide gemeinsam?
Gemeinsam werden die Stadt Wuppertal und die Einrichtungen im Stadtteil das Patenschaftsengagement der Öffentlichkeit im Stadtteil durch Schilder an den "Patenschaftsgrundstücken", durch Berichte in der Stadtteilzeitung und durch weitere öffentliche Würdigung bekannt machen.
Hier ein Beispiel für ein solches Schild!
Patenschaft für ein Stück Stadtteil
Liebe Bürger und Bürgerinnen,
dieser Park wird von den Kindern und MitarbeiterInnen der
Kindertagesstätte
Pudelmütze
gepflegt. Bitte helfen auch Sie mit, Verunreinigungen und Zerstörungen zu vermeiden.
Danke.
Und welche Einrichtungen machen jetzt mit?
| Einrichtungen | betreute Grundstücke |
| Elterninitiative Rasselbande | Spielplatz unterhalb der Gesamtschule |
| Diakoniezentrum Fr. von Bodelschwinghhaus | Spielplatz an der Husumer Straße |
| Städt. Grundschule Am Mirker Bach | Bahndamm an der Mirker Straße |
| Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. und Ev. Kindertageseinrichtung am Platz der Republik | Platz der Republik um den Brunnen bis zur Wiese |
| Kindertageseinrichtung Pudelmütze | Schniewind`scher Park |
| Städt. Grundschule Opphofer Str. | Kleiner Park an der Saarschleife |
| Städt. Kath. Grundschule Engelnberg | Spielplatz Wörther Straße |
| Tageseinrichtung für Kinder Flensburger Straße | Spielplatz Flensburger Straße |
Wollen Sie auch mitmachen?
Wollen Sie weitere Info`s?
Bitte Mail an kamp@nachbarschaftsheim-wuppertal.de
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